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Identitäts- und Zugriffsverwaltung für Unternehmen: Sicheres arbeiten von überall

Eine interessante LastPass/IDG Studie untersuchte Identity- und Access-Strategien von IT-Entscheidern im "Neuen Normal" der Remote-Arbeit.

Person mit Tablett in der Hand und vor einem Laptop
Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM) verbindet Mitarbeiter auf sichere Weise mit den richtigen Business-Ressourcen. So schützt IAM den Geschäftsbetrieb und sichert den Login von Mitarbeitern ab. Doch wie gut waren Unternehmen diesbezüglich aufgestellt, als sie ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken mussten?

Die Sicherheitsexperten von LastPass haben gemeinsam mit IDG unter globalen IT-Entscheidungsträgern eine Umfrage dazu durchgeführt. Das Ergebnis: IAM ist für die Absicherung von Mitarbeitern im Homeoffice entscheidend, doch nahezu alle Unternehmen müssen ihre diesbezügliche Strategie im Zusammenhang mit den neuen Arbeitsweisen anpassen.

98 % finden, dass IAM entscheidend für Remote-Arbeit ist

Fast alle Befragten betonen die entscheidende Rolle von IAM bei der Absicherung des ortsunabhängigen Logins: 98 % nutzen IAM, um ihren Geschäftsbetrieb unter den neuen Arbeitsbedingungen zu schützen. Mitarbeiter haben dank IAM ein angenehmes Nutzererlebnis und sicheren Zugriff auf alles, was sie für ein produktives Arbeiten brauchen, die IT wiederum behält den vollen Überblick über jede Systemanmeldung.

Homeoffice-Arbeitsmodelle beeinflussen 96 % der IAM-Strategien

Logisch, jede IAM-Strategie muss im Einklang mit den geschäftlichen Anforderungen, Strukturen und Zielen des jeweiligen Unternehmens stehen. 96 % der Befragten geben in diesem Kontext an, die zunehmende Remote-Arbeit habe sich auf ihre IAM-Strategie ausgewirkt. Homeoffice beeinflusst IAM also definitiv. Insbesondere rückt das Thema Flexibilität in den Fokus: Das System sollte schnelle Anpassungen zulassen und Mitarbeitern sicheren Zugriff gewähren können.

62 % schwören auf MFA für die Zugriffsabsicherung im Homeoffice

Für 62 % ist Multifaktor-Authentifizierung (MFA) der beste Weg für den Zugriff außerhalb des Büros. Mit MFA werden beim Login zwei oder mehr Authentifizierungsfaktoren kombiniert bevor Systemzugriff gewährt wird. Diese Faktoren können etwas sein, das der Mitarbeiter weiß, das er besitzt oder das ihn persönlich ausmacht. MFA verdoppelt auf diese Weise die Sicherheit des Mitarbeiter-Logins und gibt der IT die Gewissheit, dass sich kein Unbefugter anmelden kann. 

Auch wichtig zu wissen: Phishing-Angriffe fokussieren sich zunehmend auf Homeoffice-Kontexte und die Hauptursache von Datenschutzverletzungen sind nach wie vor schwache Passwörter. MFA hilft, das Risiko betrügerischer Anmeldungen zu senken. Für die IT wird es immer schwieriger, im Blick zu haben, welcher Mitarbeiter sich mit welchem Gerät bei welchem System anmeldet. Deshalb ist eine weitere Sicherheitsebene wichtiger denn je.

IAM und Homeoffice: Sicherer Zugriff hat Priorität

Bei der Umsetzung von IAM für den sicheren Zugriff vom Homeoffice aus möchten die Unternehmen vor allem eines: es ihren Mitarbeitern möglichst einfach machen. Für 35 % der Befragten ist das oberste Ziel ein sicherer Zugriff, bei 27 % ist dieser das zweitwichtigste Ziel. Mit wenig Abstand dazu folgt die Absicherung des Logins per MFA: Für jeweils 23 % hat sie erste beziehungsweise zweite Priorität.

Sicherer Zugriff und Authentifizierung gehen Hand in Hand. Ein sicherer Zugriff verbindet Mitarbeiter mit den Ressourcen, die sie für produktives Arbeiten brauchen. MFA wiederum stellt sicher, dass jeder Nutzer auch tatsächlich derjenige ist, der er bei der Anmeldung zu sein vorgibt.

Sicheres Arbeiten im "New Normal" – für 59 % eine Priorität im nächsten Jahr

59 % der IT-Entscheider setzen die Verbesserung der Sicherheit für Remote-Mitarbeiter durch IAM in den nächsten 12 Monaten auf ihre Agenda. Im Laufe des kommenden Jahres werden also viele Unternehmen ihre IAM-Strategien Remote-tauglich machen. 

Diese und weitere interessante Erkenntnisse zum wichtigen Thema IAM vermittelt die LastPass/IDG Studie, die Sie hier downloaden können. 
 

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