• 30.09.2026
  • Interview

OT-Security: Die größte Gefahr ist oft das, was Unternehmen nicht sehen

Was Unternehmen nicht sehen, können sie auch nicht schützen. Jan Hoff von Dragos spricht über die wachsende Bedrohung für industrielle Systeme, neue Angriffsmethoden und die entscheidende Rolle von Sichtbarkeit in der OT-Security.

Geschrieben von Nicole Wörner

Eine Moderatorin steht in einem modernen Studio vor mehreren großen Bildschirmen. Auf den Displays ist ein zugeschalteter Mann mit Brille und Bart vor einem Bücherregal zu sehen

Industrieanlagen und kritische Infrastrukturen sind heute stärker vernetzt denn je. Was früher weitgehend abgeschottet war, ist zunehmend mit IT-Systemen, Cloud-Diensten, Fernwartungszugängen und dem Internet verbunden. Damit wachsen nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Angriffsflächen.

Doch wie verändert sich die Bedrohungslage für industrielle Systeme tatsächlich? Welche Wege nutzen Angreifer, um von der IT in die OT zu gelangen? Und warum ist Sichtbarkeit in vielen Unternehmen noch immer eine der größten Herausforderungen?

Darüber spricht Jan Hoff, Digital Forensics and Incident Response Lead beim OT-Sicherheitsspezialisten Dragos, im Videointerview auf it-sa 365. Im rund 22-minütigen Gespräch geht es unter anderem um die Professionalisierung von Cyberangriffen, die zunehmende Bedrohung kritischer Infrastrukturen, die Rolle von KI und die Frage, warum Unternehmen ihre OT-Umgebungen zunächst kennen müssen, bevor sie sie wirksam schützen können.

Ein Gespräch über die aktuellen Herausforderungen der OT-Security und darüber, worauf Unternehmen in den kommenden Jahren besonders achten sollten.

Thumbnail von Jan Hoff