Mit dem ersten „Cyber thought leaders dialogue“ hat die Marke
it-sa einen bedeutenden Schritt in ihrer strategischen Weiterentwicklung vollzogen. Rund 200 geladene Gäste aus ganz Europa diskutierten in Nürnberg aktuelle Herausforderungen der Cyber-Security und tauschten sich mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Behörden, internationalen Institutionen und Wirtschaft aus. Die Auftaktveranstaltung gab zugleich einen Ausblick auf die neue it-sa CONFERENCE, die ab 2027 der Ort für strategische Diskussionen, politische Einordnung und internationale Perspektiven rund um die Cyber-Sicherheit Europas ist.
Cyber-Sicherheit ist längst mehr als eine technische Disziplin. Geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen, staatliche Akteure und KI-gestützte Angriffe rücken das Thema zunehmend in einen sicherheitspolitischen Kontext. Diesem Wandel trägt die Marke it-sa mit einem neuen Veranstaltungsformat Rechnung: Der erste „Cyber thought leaders dialogue“ brachte am heutigen ersten Messetag der it-sa führende Köpfe aus Politik, Verwaltung, internationalen Institutionen, Kritischen Infrastrukturen und der Cyber-Security-Wirtschaft zusammen.
Die englischsprachige Veranstaltung verstand sich als Pilotformat und erster Ausblick auf die neue it-sa CONFERENCE. Diese wird ab 2027 als dritte Säule das Portfolio der Marke it-sa ergänzen und künftig den strategischen Dialog über die Zukunft der Cyber-Sicherheit in Europa in den Mittelpunkt stellen.
„Mit dem Cyber thought leaders dialogue haben wir heute bewusst ein neues Kapitel in der Entwicklung der Marke it-sa aufgeschlagen. Die Herausforderungen für Europa gehen längst über technologische Fragestellungen hinaus und betreffen Wirtschafts-, Sicherheits- und Gesellschaftspolitik gleichermaßen. Die positive Stimmung der Messe konnte man auch auf der Veranstaltung erleben und ist die Bestätigung, dass es einen Bedarf für einen Ort gibt, an dem diese Themen auf strategischer Ebene diskutiert werden“, sagt Thimo Holst, Head of Brand Strategy der it-sa.
Cyber-Sicherheit im Spannungsfeld von Geopolitik, Kritischen Infrastrukturen und KI
Im Mittelpunkt des Programms standen die aktuellen Herausforderungen für Europas Cyber-Security. Hochrangige Vertreter aus internationalen Organisationen, europäischen Institutionen, Behörden und Unternehmen diskutierten die Auswirkungen eines zunehmend komplexen Bedrohungsumfelds.
Das erste Panel beleuchtete die Frage, wie sich Cyberkriminalität, staatlich unterstützte Angriffe und KI-gestützte Bedrohungen gegenseitig beeinflussen und welche Anforderungen daraus für die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Sicherheitsbehörden und Privatwirtschaft entstehen.
Im zweiten Panel diskutierten die Teilnehmer die wachsenden Risiken für Kritische Infrastrukturen. Im Fokus standen die Resilienz essenzieller Dienstleistungen, die Folgen geopolitischer Entwicklungen sowie die Frage, wie Europa über regulatorische Anforderungen hinaus seine operative Handlungsfähigkeit stärken kann.
Die Diskussionen machten deutlich: Eine wirksame Cyber-Sicherheit erfordert heute mehr denn je den engen Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Betreibern Kritischer Infrastrukturen.
Neues Conference Council begleitet die inhaltliche Entwicklung
Ein weiterer Meilenstein des Auftakttages war die konstituierende Sitzung des Conference Council der künftigen it-sa CONFERENCE. Das neu gegründete Gremium wird die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung der Konferenz begleiten und die Kuratierung des Programms unterstützen.
Dem Council gehören namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft an und besteht aus dem Board of Trustees und dem Program Comittee. Im Board of Trustees wirken unter anderem Claudia Plattner und Thomas Caspers vom BSI, Marc-Julian Siewert aus dem Executive Board des Bitkom sowie Heli Tiirmaa-Klaar, Chair der IT Coalition Steering Group, mit. Gemeinsam bringen sie ihre strategische Perspektive auf die Entwicklung der Konferenz ein.
Die inhaltliche Ausgestaltung des Programms wird durch das Program Committee begleitet. Dem Gremium gehören neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. Marco Gercke unter anderem Fritz Bollmann (BSI), Susanne Dehmel (Bitkom), Prof. Dr. Norbert Pohlmann (TeleTrusT), Dr. Joanna Świątkowska (ECSO), Anne Blickhan (European Cybersecurity Fellow), Prof. Dr. Haya Schulmann (Goethe University Frankfurt), Merle Maigre (Programme Director of Cybersecurity at e-Governance) sowie Dr. Ralf Schneider vom Cybersecurity and Next-Generation IT Think Tank der Allianz an. Die Zusammensetzung verdeutlicht den europäischen Anspruch der neuen Konferenz und vereint Expertise aus Politik, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft.
Die Marke it-sa setzt auf drei starke Säulen
Mit der Einführung der it-sa CONFERENCE entwickelt die NürnbergMesse die Marke it-sa konsequent weiter. Künftig basiert das Angebot auf drei eng miteinander verbundenen Säulen:
- it-sa EXPO – Networking and live experience: Die it-sa EXPO bleibt Europas führende Fachmesse für Cyber-Security und das zentrale Branchentreffen für Produkte, Lösungen und praxisnahe Anwendungen.
- it-sa 365 – On-demand knowledge hub: Mit it-sa 365 bietet die Marke bereits heute eine ganzjährige Plattform für digitalen Wissensaustausch und Networking.
- it-sa CONFERENCE – Cyber thought leaders dialogue: Die neue it-sa CONFERENCE erweitert dieses Angebot um ein strategisches Konferenzformat für den Austausch über europäische Cyber-Security-Themen, sicherheitspolitische Entwicklungen und die digitale Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft.
Die erste vollständige Ausgabe der it-sa CONFERENCE findet vom 5. bis 6. Oktober 2027 in Nürnberg statt.
